Perspektivwechsel für die Herbstferien
Diese Woche ein kleiner Perspektivwechsel: da unser Kommunikationschef im Urlaub ist, richten wir unseren Blick ausnahmsweise zu seiner Feriendestination – die Ägäis.
Dort befindet sich unter anderem die Portara von Naxos, das heute weithin sichtbare Tempeltor am Hafen von Chora. Es ist das letzte Zeugnis eines Tempels, der um 550 v. Chr. zu Ehren des Gottes Apollon begonnen wurde. Der Bau wurde jedoch nie vollendet. Nach dem Tod des Inselherrschers Lygdamis geriet der Tempel in Vergessenheit und diente den Bewohnern später als Steinbruch.
Bis heute gibt die Portara Rätsel auf. In einer späteren Planungsphase wurde der gesamte Tempel um 180 Grad gedreht – warum, weiss niemand. Vielleicht liegt gerade darin ein Teil ihrer Faszination: Ein Bauwerk, das nicht alle Fragen beantwortet, aber auch nach mehr als 2500 Jahren noch immer den Ort prägt.
Ein kleiner architektonischer Ausflug abseits unseres üblichen Wirkungsfeldes.
Wir wünschen allen schöne Ferien, mit vielleicht dem einen oder anderen (architektonischen) Ausflug.